Gnao gnao gnaoGlossario
Begriffe rund um den Baum sind in Eigenarbeit und aus der ZTV Baumpflege, der FLL- Bonn, Din 18920 und dem Handbuch Handbuch European Treeworker der Nürnberger Schule zitiert.
Verkehrsrechtliche Anordnung
Abschottung
Reaktion des Holzgewebes in lebenden, reaktionsfähigen Teilen des Baumes, ausgelöst durch Verletzung und/oder Fäule, um den Schadbereich gegenüber dem gesunden Gewebe abzugrenzen.
Die Wirksamkeit ist von vielen Faktoren abhängig.
Aditivwurzler
Entwicklungswurzler
Alterungsphase
Entwicklungsphase
Arbeit
Arbeit=Kraft x Weg, (mit Schmackes über eine längere Strecke) aber das reicht nicht.
Eine Frieden und Freude stiftende Tätigkeit mit Erwerbsabsicht.
Ast
Feinast/Zweig:
Ast mit einem Durchmesser bis 1 cm.
Feinast:
Ast mit einem Durchmesser über 1 bis 3 cm.
Schwachast:
Ast mit einem Durchmesser über 3 bis 5 cm.
Grobast:
Ast mit einem Durchmesser über 5 bis 10 cm.
Starkast:
Ast mit einem Durchmesser über 10 cm.
Zugast/-zweig:
Nachgeordneter Ast/Zeig, der beim Einkürzen eines übergeordneten Astes/Zweiges stehengelassen wird, um das Abschotten und Überwallen der Schnittfläche zu fördern sowie die Leitfunktion für den verbleibenden Ast/Zweig zu übernehmen.
Aufbauschnitt
Erziehungsschnitt
Baumalter
Das tatsächlich erreicht (biologische) Alter des Baumes von der Vermehrung bis zum Beurteilungszeitpunkt. Je nach Art und Standort können Bäume mehrere Jahrhunderte alt werden. Das Alter wird geschätzt, durch bauliche oder historische Belege ermittelt.
Bäume im Bestand/Bestandsbäume
Bäume, die in Gruppen oder Reihen so nah zusammenstehen, dass ihre Kronen als Ganzes oder in größeren Teilen konkurrierend zum Licht wachsen. Dabei bilden benachbarte Bäume Kronen aus, die sich in Form und Volumen ergänzen. Bestandsbäume passen sich gemeinsam den Windverhältnissen des Standortes an und sind häufig auch nur gemeinsam verkehrssicher. Freistellungen können zu Gefährdungen führen.
Baumfremder Bewuchs
Bewuchs von höheren Pflanzen auf und an Bäumen (z. B. Efeu, Mistel, Waldrebe).
Baumgröße
Baumhöhe*: Maß des Baumes von der Erdoberfläche bis zur Spitze. Kronenbreite/-durchmesser*: Horizontale Kronenausdehnung. Kronenhöhe*: Abstand zuwischen Kronenbasis und Kronenspitze. Stammdurchmesser, -umfang *: Maßangabe in cm, die in 1 m Höhe über dem Boden ermittelt wird, sofern nicht andere Höhen vorgeschrieben sind. Die Stämme mehrstämmiger Bäume werden einzeln gemessen.
Baumkataster
Verzeichnis zum Erfassen von Baumbeständen. Es dient dem Management von Baumkontrolle und Baumpflege. Hierzu werden insbesondere Grunddaten erfasst (Baumart, Höhe, Stammumfang etc.) und der Baumzustand Krone, Stamm, Wurzel), die Standortbedingungen sowie die Kontrollintervalle im Sinne der Verkehrssicherungspflicht dokumentiert.
Baumkontrolle
Überprüfung eines Baumes aus Verkehrssicherheit
Baumpflege
Maßnahme am Baum und Baumumfeld zur Vermeidung von Fehlentwicklungen und zur Erhaltung, Verbesserung oder Wiederherstellung der Vitalität und Verkehrssicherheit des Baumes.
Baumstatik
Beinhaltet die Stand- und Bruchsicherheit von Bäumen.
Baumumfeld
Die Gesamtheit der äußeren Bedingungen, die auf den Baum innerhalb seines unmittelbaren Lebensraumes einwirken.
Baumumfeldverbesserung
Maßnahmen zur Verbesserung/Wiederherstellung der Lebens- und Wachstumsbedingungen des Baumes (z. B. Verbesserung des Luft- und Wasserhaushaltes im Wurzelbereich) bzw. zur Wiederherstellung eines für den Baum ausreichend gesicherten und ökologisch funktionsgerechten
Lebensraumes.
Berechtigte Sicherheitserwartung des Verkehrs
Nach allgemeiner Auffassung bestimmt sich der Umfang der Verkehrssicherungspflicht nach den berechtigten Sicherheitserwartungen des Verkehrs. Die Sicherheitserwartungen des Verkehrs im Hinblick auf Gefahren durch Bäume sind z. B. bei einer stark frequentieren Straße höher al bei einer Straße mit untergeordneter Verkehrsbedeutung, bei einem belebten innerstädtischen Park höher als bei einer wenig besuchten waldartigen Sicherheitserwartung des Verkehrs kann jedoch nicht allgemein, sondern muss für den Einzelfall festgelegt werden.
Blitzschaden
Aufreißen und Ablösen der Rinde und/oder Aufspaltung des Holzes durch Blitzeinwirkung.
Bohrungen Resistographie Bohrkernentnahme
Bohrungen sind grundsätzlich eine mehr oder weniger schädliche Meßmethode hierbei wird immer ein Bohrer in ein intaktes oft nicht infiziertes Holzgewebe getrieben. Hierbei unterscheiden wir die Bohrwiderstandsmessung oder Resistographie die den Eindringwiderstand einer 1,5-3 mm starken Bohrnadel misst und der Bohrkernentnahme durch einen Zuwachsbohrer 5 mm stark. Diese dienen in der Baumdiagnose im Regelfall zur Feststellung von relevanten Holzeigenschaften , wie z.B. Jahrringanzahl, Fäulen, Festigkeiten im Hinblick auf Druck, Zug oder Torsion.
Brandschaden
Sonnenbrand
Bruchlast
Bezeichnung für die Last, die ein Material höchstens aufnehmen kann.
Bruchsicherheit
Ausreichende Fähigkeit und Beschaffenheit des Baumes, dem Bruch von Stamm und Kronenteilen zu widerstehen.
Standsicherheit
Verkehrssicherheit
Dauerlast
Last, die bei Kronensicherungen permanent auf das Kronensicherungssystem einwirkt.
Druckzwiesel
Zwiesel
Eingehende Untersuchung
Untersuchung, die durchgeführt werden muss, wenn bei der Regelkontrolle bzw. der Zusatzkontrolle in Form der fachlich qualifizierten Inaugenscheinnahme Schäden und/oder Schadsymptome festgestellt wurden, die hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit nicht abschließend beurteilt werden konnten. Eingehende Untersuchungen sind durch Fachkräfte mit spezieller Aus- und/oder Weiterbildung, ggf. unter Verwendung von besonderen Geräten und/oder Untersuchungsmethoden, durchzuführen.
Einkürzung von Kronenteilen
Schnittmaßnahme an Kronen, die aus statischen oder Baumumfeld bedingten Gründen in Teilbereichen eingekürzt werden müssen, bei Bedarf auch im Grob- und Starkastbereich. Zum Erhalt der artgerechten Kronenstruktur macht diese Maßnahme oft eine Korrektur der gesamten Krone erforderlich.
Einwallung
Versorgungsschatten/Wachstumsdefizit
Entwicklungsphasen
Im Sinne dieser Richtlinie ist die Zuordnung der Bäume zu 3 Entwicklungsphasen lediglich ein Hilfsmittel für die Festlegung der Kontrollintervalle. Je nach Standzeit des Baumes werden unterschieden:

Jugendphase:
Phase des Anwachsens am neuen Standort sowie des Erziehungs- und Aufbauschnittes und er Erzielung des Lichtraumprofils. In der Jugendphase auftretende Fehlentwicklungen in der Krone und Rindenschäden wirken sich auf die Verkehrssicherheit i. d. R. erst in den späteren Entwicklungsphasen aus. Unter ungünstigen Umständen (z. B. schlechte Standortbedingungen, Verletzungen, Pflegedefizite), ist dies schon in der Reifephase möglich, i. d. R. jedoch erst in der Alterungsphase. Deshalb kommt der systematischen Entwicklungspflege in der Jugendphase besondere Bedeutung zu, Hinweise siehe FLL-„Empfehlungen für Baumpflanzungen – Teil 1“.

Reifephase:
Phase nach der Jugendphase bis zur Erzielung des vollfunktionsfähigen Zustandes eines Baumes. Verkehrsgefährdungen durch natürlich bedingte Schäden treten in dieser Phase kaum auf. Pflegemaßnahmen beschränken sich i. d. R. auf Korrekturen von Fehlentwicklungen in der Krone, evtl. auf das Entfernen von Totholz. Die Reifephase erstreckt sich je nach Baumart und Standortverhältnissen i. d. R. von 15 bis ca. 50 bzw. bis ca. 80 Jahre Standzeit.

Alterungsphase:
Phase nach der Reifephase. Es erfolgt i. d. R. ein geringer Zuwachs.
Mit zunehmendem Alter treten auch bei ungeschädigten Bäumen immer häufiger biologisch bedingte Schäden auf, welche die Verkehrssicherheit beeinträchtigen können. Art und Umfang von erforderlichen Pflegemaßnahmen können zunehmen (z. B. Schnittmaßnahmen
in der Krone, Kronensicherung). Die Alterungsphase beginnt je nach Baumart und Standortverhältnissen ab ca. 50 bzw. ab ca. 80 Jahren Standzeit.
Erwerbsabsicht
Erwerbsabsicht richtet sich im Regelfall auf einen monetären professionellen Erfolg. Mithin sind leidenschaftliche Feierabendbemühungen hiervon ausgeschlossen.
Erziehungs-/Aufbauschnitt
Schnittmaßnahme in der Jugendphase zur Erzielung einer der vorgesehenen Funktion des Baumes entsprechenden Krone und zur Vermeidung von Fehlentwicklungen.
Fachlich qualifizierte Inaugenscheinnahme
Visuelle Kontrolle des Baumes auf Verkehrssicherheit durch Personen mit ausreichenden Fachkenntnissen vom Boden aus.
Regelkontrolle
Eingehende Untersuchung
Zusatzkontrolle
Falschkernholz
Kernholz
Fäule, Holzfäule
Zersetzung oder Abbau des Holzes, durch Pilze verursacht. Die Entwicklung ist wesentlich von der Art des Erregers sowie der Art und dem Gesamtzustand des Baumes abhängig.
Kernfäule
Splintfäule
Vitalität
Feinast
Ast
Feinstast
Ast
Feinstwurzel
Wurzel
Feinwurzel
Wurzel
Flächenkallus
Kallus
Forstwirtschaftsjahr
Es beginnt mit dem ersten Oktober eines Jahres. Dann beginnt der Holzeinschlag im Wald, die nunmal wichtigste Tätigkeit im Wirtschaftswald.
Gabelung
Aufteilungsbereich in zwei oder mehrere Äste oder Stämmlinge.
Gekappte Krone
(keine Baumpflegermaßnahme!), Kappung
Grobast
Ast
Grobwurzel
Wurzel
Grünastbruch
Sommerbruch
Gummifuss
Zähflüssige Absonderung, vor allem bei Prunus, insbesondere hervorgerufen durch Wunden, Pilzbefall.
Harzfluss
Zähflüssige Absonderung bei Koniferen, i. d. R. hervorgerufen durch Verletzungen oder Standortmängel.
Hohlkrone
Krone
Holz
Sekundäres Dauergewebe, das durch die nach innen gerichteten Zellteilungen des Kambiums erzeugt wird.
Kernholz
Splintholz
Reaktionsholz
Wundholz
Holzfäule
Fäule
Holzschaden
Beschädigung des Holzkörpers im Splint- und/oder Kernholzbereich.
Innenwurzel
Wurzel
Jugendphase
Entwicklungsphase
Kallus
Wulstartige Neubildung von Zellen am Wundrand. Es handelt sich um unregelmäßig geformte, dünnwandige Zellen, aus denen sich in den Folgejahren ein Überwallungswulst, auch Wundholz genannt, entwickelt.
Eine besondere Form des Kallus ist der Flächenkallus. Auf flächigen Wunden mit Rindenablösung (z. B. Anfahr-/Rückschäden) können Kalluszellen auf der Wundoberfläche entstehen, aus denen sich ein funktionsfähiges Gewebe aus Holz, Kambium und Rinde bildet. Unterhalb des Flächenkallus bleibt das Holz intakt, Verfärbungen und Fäulen entstehen nicht.
Kambium
Teilungsfähige Zellschicht zwischen Splintholz und Bast.
Kappung
Umfangreiches, baumzerstörendes Absetzen der Krone, ohne Rücksicht auf Habitus und physiologische Erfordernisse. (Keine fachgerechte Maßnahme!). Vom Kappen zu unterscheiden sind das Köpfen (Kopfbaum) und der Rückschnitt von Formgehölzen.
Diese werden in der „ZTV-Baumpflege“ nicht behandelt.
Kernfäule (Fäule im zentralen Bereich)
Fäule, die i. d. R. über Astwunden oder Wurzelverletzungen zunächst in zentrale Bereiche von Ast, Stamm bzw. Stock vordringt und den Holzkörper von innen nach außen abbaut. Sie entwickelt sich über viele Jahre, oft Jahrzehnte, und kann in der Endphase zum Verlust der
Standsicherheit und/oder Bruchsicherheit führen.
Fäule
Splintfäule
Kernholz
Holzkörper aus inaktiven Zellen mit statischer Bedeutung. Je nach Baumart bilden Bäume Reifholz, echtes Kernholz oder Falschkernholz aus.
Reifholz zeigt keine Farbänderungen zum Splintholz. Echtes Kernholz ist farblich verändert und erhält durch die Einlagerung spezieller Stoffe gegen Fäulnis eine erhöhte natürliche Dauerhaftigkeit. Falschkernholz ist ebenfalls farblich verändert, jedoch ohne erhöhte natürliche Dauerhaftigkeit.
Splintholz
Kippsicherheit
Standsicherheit
Klebast
Wasserreis
Kompensationswachstum
Fähigkeit der Bäume, statische Schwachstellen (z. B. auf Grund von Fäulen) durch verstärkten Dickenzuwachs auszugleichen. Baumart und Gegebenheiten des Einzelfalls beeinflussen den Umfang des Kompensationswachstums.
Reaktionsholz
Kontrollintervall
Festzulegender zeitlicher Abstand zwischen zwei Kontrollen.
Kopfbaum
Historische Nutzungsform bestimmter Baumarten, die ab dem Jungbaumstadium in dieser Form regelmäßig geschnitten werden müssen.
Krone
Oberer Baumteil aus Stämmlingen, Ästen, Zweigen und Belaubung/Benadelung.

Hohlkrone:
Durch falschen Erziehungs-/Aufbauschnitt oder durch Verlust der Stammachse entstandene Kronenform ohne Kronenkern, die nur aus kandelaberartig angeordneten Ästen/Stämmlingen besteht.

Sekundärkrone:
Neue Krone, die sich aus schlafenden Knospen und/oder Seitenästen gebildet hat (z. B. nach Schnittmaßnahmen, Störungen, Absterbeprozessen).
Kronenansatz
Bereich der untersten Astansätze am Stamm.
Kronenauslichtung
Ausdünnen der Krone durch Entnahme gesunder Äste, insbesondere im Feinast- und Schwachastanteil (z. B. zum Verringern der Beschattung, zum Ausgleich von Wurzelverlusten), sowie überzähliger Wasserreiser.
Kronenbasis
Unterster Bereich der Astspitzen.
Kronenbreite/-durchmesser
Baumgröße
Kronendurchmesser
Baumgröße
Kroneneinkürzung
Schnittmaßnahme bis in den Grobastbereich von Bäumen (z. B. wenn deren Bruch- oder Standsicherheit gefährdet oder die Krone nicht mehr ausreichend versorgt ist).
Kronenfläche
Ansichtfläche der Krone.
Kronenhöhe
Baumgröße
Kronenkern
Kronenbereich aus Stämmlingen, Stark- und Grobästen.
Kronenmantel
Kronenoberfläche.
Kronenpflege
Ausschneiden von toten, kranken, gebrochenen, beschädigten, sich kreuzenden und reibenden Ästen sowie Vorbeugen von Fehlentwicklungen durch Schnittmaßnahmen überwiegend im Feinast- und Schwachastbereich, bedarfsweise Nachschneiden von Aststummeln.
Kronenregenrationsschnitt
Schnittmaßnahme der Kroneneinkürzung sowei der Kronenpflege zur Förderung einer sich natürlich bildenden Sekundärkrone bei physiologisch gestörten Bäumen.
Kronenschirmfläche
Bodenfläche, welche durch die Krone überdeckt wird.
Kronensicherung
Stabilisieren der Krone durch gegenseitiges Verbinden von Kronenteilen zur Verminderung der Bruchgefahr. Stabilisierung von Rissen in Stämmen und Ästen.
Kronensicherungsschnitt
Extremer Rückschnitt in der Krone ohne Rücksicht auf den Habitus, als Notmaßnahme an Bäumen mit begrenzter Lebenserwartung, zur Herstellung der Verkehrssicherheit.
Kronentraufe
Äußere Begrenzung der Kronenschirmfläche.
Kronenverjüngung
Kronenregenerationsschnitt
Kronenvolumen
Räumliche Ausdehnung der Krone.
Lebenserwartung
Durchschnittliche Lebensdauer, die ein Baum erwarten kann. Sie ist insbesondere abhängig von Art/Sorte, Standort, Vitalität
Umtriebszeit.
Baumalter
Standzeit des BaumesUmtriebszeit
Leitgewebe
Sammelbegriff für Gewebe im Baum, in welchem Nährstoffe und Assimilate in wässrigen Lösungen auf- bzw. abwärts transportiert werden.
Leittrieb
Durchgehende Verlängerung der Stamm- bzw. Stämmlingsachse.
Lichtraumprofil
Umgrenzung des lichten Raumes an Straßen und sonstigen Verkehrsflächen, der für ungehindertes Passieren freizuhalten ist. Das Lichtraumprofil kann je nach der Verkehrsbedeutung der Straße unterschiedlich bemessen sein (s. RAS-Q). Im Regelfall 4,50 m über der Straße und 2,50 m über Gehwegen.
Lichtraumprofilschnitt
Maßnahme zur Erhalten oder Herstellen des für den Verkehr freizuhaltenden Raumes.
Nasskern
Vernässung des Kern-/Reifholzes in Verbindung mit Bakterienbefall, die z. B. bei Salix, Populus und Abies auftreten kann, sich aber nicht auf die Holzstruktur auswirkt. Sie führt insbesondere dann zu Fäulnis, wenn der Nasskern austrocknet (z. B. nach Verletzungen).
Nottrieb
Wasserreis
Nutzlast (WLL)
Pilz
Im Zusammenhang mit der Verkehrssicherheit sind holzbauende Pilze uns solche, welche die Funktion der Leitgewebe beeinträchtigen, von Bedeutung. Zeitweise sichtbares Bestimmungsmerkmal
der meisten Arten sind Fruchtkörper.
Fäule, Holzfäule
Ral
Heute RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. – RAL–Gütezeichen stehen für neutral überwachte Güte von Produkten und Dienstleistungen

Das Jahr 1925 war die Geburtsstunde von RAL – ein richtungsweisender Eckpunkt deutscher Industriegeschichte. Die Etablierung des RAL Gütezeichens war eine Maßnahme zur Rationalisierung der deutschen Wirtschaft, die eine Institution brauchte, der man eigenverantwortlich ordnende Regelungen übertragen konnte. Reglements von Seiten des Gesetzgebers sollten so erspart bleiben.

Die seinerzeitige Industrie und Regierung Deutschlands ebneten mit RAL als übergeordnetes Entscheidungsgremium den Boden für die Vereinheitlichung und Präzisierung technischer Lieferbedingungen. Ursprünglich war RAL der Kurzname für den “Reichs–Ausschuss für Lieferbedingungen”.

Mit “Lieferbedingungen” waren allerdings nicht juristische oder allgemeine Geschäftsbedingungen gemeint, sondern solche technischer, vor allem qualitätstechnischer Natur, die man aus Rationalisierungsgründen für alle Gewerbetreibenden der jeweiligen Branche einheitlich festzulegen wünschte. Demzufolge erstreckten sich die Aufgaben von RAL in erster Linie

* auf die Pflege des Gütegedankens,
* auf die Förderung der Redlichkeit im Handelsverkehr durch Wahrheit und Klarheit im Bezeichnungswesen sowie
* auf eine verlässliche Kennzeichnung von Waren und Leistungen zum Schutze des Verbrauchers.

Seit 1980 lautet der neue Name “RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V.” und dem damit verbundenen Gütezeichen–System. Zurzeit gibt es 171 Gütezeichen, die von 136 Gütegemeinschaften getragen werden. Sie umfasst sowohl den Produkt– als auch den Dienstleistungsbereich in allen Teilen des wirtschaftlichen Lebens.
Reaktionsholz
Zusätzliches Dickenwachstum (meist Druck- und/oder Zugholz), als Reaktion auf statische oder dynamische Belastungen.
Kompensationswachstum
Regelkontrolle
Kontrolle des Baumes auf Verkehrssicherheit in festgelegten Intervallen in Form der fachlich qualifizierten Inaugenscheinnahme zum Erkennen von konkreten Gefahren.
Eingehende Untersuchung
Zusatzkontrolle
Reifholz
Kernholz
Reiteration
Reaktion des Baumes auf Störungen durch Entwicklung von Regenerationstrieben (z. B. Stock- und Stammaustrieben, Wasserreiser/Klebäste, Nottriebe).
Kronenschnitt/Kronenregenerationsschnitt
Rindenbrand/Rindenkrebs
Infektiös verursachte Schädigung im Rindenbereich (z. B. durch Pilze, Bakterien), die zu Wuchsanomalien und/oder zum Absterben von Rinde und Kambium führen kann.
Rindenleiste/Rindengrat
Mehr oder weniger erkennbare Nahtstelle zwischen Stamm- und Astrinde.
Rindenschaden/Wunde
Mechanisch oder biologisch verursachte, oberflächige Verletzung (z. B. Anfahrschaden), die bis ins äußere Splintholz reicht und von Pilzen besiedelt werden kann.
Fäule
Riss
Aufreißen von Rinde und/oder Holzkörper (z. B. durch mechanische Überlastung, Frost oder als Folge von überwachsener/eingeschlossener Fäule).
Schaden
Biologisch und/oder mechanisch verursachte Veränderungen, die sich nachteilig auf die Verkehrssicherheit und/oder Vitalität und Gesundheit des Baumes auswirken können.
Schadsymptom
Visuell erkennbare Veränderung des Erscheinungsbildes von Bäumen und des Baumumfeldes, das Hinweise auf Schäden gibt.
Schalltomographie
Impulstomographen wurden für die Analyse des inneren Zustands von Bäumen entwickelt. Gemessen werden Schallimpulslaufzeiten zwischen den einzelnen Sensoren. Im Regelfall werden pro Sensor 2 - 4 Impulse verschickt. Die Schallautzeiten korrelieren mit der Dichte des durchschallten Holzes und geben daher Informationen über die Qualität des Materials. Die Sensoren sind mit Vibrometern und einer elektronischen Steuerung für die Echtzeitanalyse von eingehenden Impulsen ausgestattet. Die Laufzeiten zwischen den Sensoren werden gemessen und unter Einbeziehung der Sensorabstände in Geschwindigkeiten umgerechnet. Die Impulsgeschwindigkeiten und deren Matrix können als Linien- oder Flächengrafik dargestellt werden. Es können 2- oder auch 3-dimensionale Scans durchgeführt werden. Grundsätzlich gilt: Je fester das Holz, desto höher die Geschwindigkeit.

Schattenast
Ast, der durch zunehmenden Lichtmangel allmählich abstirbt.
Schleimfuss
Flüssige Absonderung des Baumes, die meist von Bakterien oder Pilzen besiedelt wird.
Schwachast
Ast
Seilklettertechnik SKT
Baumkletterrei, dient dem Erreichen von Arbeitsplätzen in Bäumen, die mit herkömlichen Mitteln, wie Arbeitsbühnen sehr schwer oder überhaupt nicht zugängig sind. Fachkundenachweise SKT A und B erforderlich. Typische Abläufe sind:
* Ausrüstungscheck, Gefährdungsbeurteilung
* Einwerfen der Wurfschnur mit Beuteln und Einbau von Seilen
* Aufstieg am stehenden Doppel- oder Einfachseil
* Einbau des Kambiumschoners und des Baumkletterseils
* Bewegen auf oder unter den Ästen
* Durchführung der Maßnahmen
* Abstieg aus dem Baum
* Abziehen der Seilsysteme
Seilzugangstechnik SZT
Höhenarbeiten, auch als Industriekletterei oder Seilzugangstechnik bezeichnet, dienen dem Erreichen von Arbeitsplätzen in Höhen und Tiefen, die mit herkömlichen Mitteln sehr schwer oder überhaupt nicht zugängig sind. Typische oder regelmäßig wiederkehrende Arbeiten sind:
* Rückschnitt von Fassadenbewuchs
* Reinigungs- und Wartungsarbeiten
* Revisionen
* Arbeits- und Fallschutzmontagen
* Werbemittelmontage
* Ausbesserungsarbeiten
* Dachrinnenreinigung
* Blitzableiter-Montage
Sekundärkrone
Krone
Sicherungsschnitt
Kronensicherungsschnitt
Sichtkontrolle
Fachlich qualifizierte Inaugenscheinnahme
Regelkontrolle
Zusatzkontrolle
Sommerbruch (Grünastbruch)
Abbrechen einzelner gesunder und vollbelaubter Äste – auch bei Windstille – nach Perioden längerer Trockenheit und/oder starker Hitze durch plötzliches Nachlassen der Gewebespannung (Turgor-Druck) in den Ästen.
Sonnenbrand/Brandschaden
Durch Hitze verursachte Schädigung (z. B. nach Freistellen empfindlicher Baumarten, durch offenes Feuer), die zum Absterben des Kambiums (Ab 45° Celsius spätestens ab 60° Denaturierung von Eiweiß) und zum Auf- oder Abplatzen der darüber liegenden Rinde und zu Holzschäden führen kann.
Splintfäule (Fäule im äußeren oder peripheren Bereich)
Von einer oberflächigen Infektion ausgehende Fäule, die sich im Splintholz ausdehnt.
Fäule
Kernfäule
Splintholz
Unmittelbar an das Kambium nach innen anschließendes Holz mit Leitgewebe für Wasser- und Nährstofftransport sowie Speicherfunktion für Reservestoffe. Je nach Baumart verlieren die inneren älteren Splintholzringe unterschiedlich schnell ihr Leit- und Speicherfunktionen.
Kernholz
Stabilisierung der Krone
Kronensicherung
Stabilisierung von Stämmen, Stammköpfen, Ästen
Stamm-/Stammkopf-, Aststabilisierung
Stamm
Baumteil zwischen Stammfuß und Kronenansatz oder Stammkopf.
Ein Baum gilt als mehrstämmig, wenn mehrere Stämme unterhalb von 0,5 m über dem Boden entstanden sind.
Stamm- oder Stockaustrieb
Zweig/Ast, der sich aus Adventivknospen vor allem im Bereich des Stammfußes oder des Stammes bildet.
Stamm-/Stammkopf-, Aststabilisierung
Sicherung von aufgerissenen Stämmen oder Stammköpfen sowie von Ästen. Hierbei werden Stahlgewindestangen mittels teurem Bohrer einegebaut, welche in Abhängigkeit vom Durchmesser des Holzes zwischen 16 und 24 mm betragen können. Solche Stangen werden unter 40 cm in die Rissmitte, ab 40 cm Holzdurchmesser in zwei Ebenen verbaut der unterste ca. 10 cm oberhalb der Rissspitze und die zweite Ebene in Abhängigkeit vom Durchmesser zwischen 60 u. 90 cm höher. Muttern und Unterlegscheiben handwarm anziehen, 2-3 Gewindegänge schauen hernach heraus. Auf ein Versetzen der Bohrungen ist wegen der Rissbildung zu achten! Der Bohrer darf nur 1 mm größer sollte es aber auch...das Verfahren erfordert viel handwerkliches Geschick und ein bisschen Glück.
Stammachse
Durch den Stamm vorgegebene Symmetrieebene. Bei Bäumen ohne durchgehenden Leittrieb als theoretische Verlängerung des Stammes nach oben anzusehen.
Stammdurchmesser
Baumgröße
Stammfuß (Wurzelhals)
Bereich zwischen Wurzeln und Stamm.
Stammkopf
Oberer Teil des Stammes, wenn dieser sich in Stämmlinge aufgliedert.
Stämmling
Aus dem Stammkopf heraus überwiegend aufrecht wachsender kronenbildender Teil eines Baumes.
Stammumfang
Baumgröße
Ständer
Aufrecht wachsender Ast, der sich insbesondere an Kappstellen oder geneigten bzw. fast waagerechten Ästen/Stämmen entwickelt hat.
Standort
Der Lebensort des Baumes mit allen Umwelteinwirkungen, die sich auf seine Entwicklung auswirken (insbesondere geografische Lage, Höhenlage, Exposition, Neigung, Klima, Boden, Untergrund, Flächennutzung).
Baumumfeld
Standortverbesserung
Baumumfeldverbesserung
Standsicherheit
Ausreichende Verankerung des Baumes im Boden.
Bruchsicherheit
Verkehrssicherheit
Standzeit des Baumes
Zeitraum seit der Pflanzung des Baumes am Standort.
Baumalter
Starkast
Ast
Stockaustrieb
Stammaustrieb
Torsionsbruch
Bruch in Folge Überschreitens der Festigkeit des Holzes von Stämmen oder Stämmlingen, die unter Last axial gedreht werden.
Totholzbeseitigung
Ausschneiden von toten und gebrochenen Ästen aus Gründen der Verkehrssicherheit.
Überwallung
Kallus
Umtriebszeit
Forstlicher der Lebenszeit von der Pflanzung bis zum Hieb d.h. Fällung. Dies entspricht nicht der Lebenserwartung.
Untersuchungsmethoden technisch
Verletzende Verfahren wie Bohrungen konkurrieren mit kaum beeinträchtigenden Verfahren wie Schalltomographie und Zugversuchen.
Unterweisung
Eine jährlich Unterrichtung der mit einer bestimmten Arbeit wie SKT betrauten Mitarbeiter, denen neue Kenntnisse und Fertigkeiten über Neuerungen, Unfallszennarien, Rettungsübungen u.ä. vermittelt werden.
Verdächtiger Umstand
Schadsymptome
Verkehrsrechtliche Anordnung
Wer in den Straßenverkehr eingreift, d.h. regelnde oder störende Maßnahmen durchführt benötigt hierfür eine Genehmigung des Straßenbaulastträgers bzw. der zuständigen Straßenverkehrsbehörde. Diese gilt für einen bestimmten Zeitraum, eine Maßnahme und einen Ort.
Verkehrssicherheit
Zustand eines Baumes (insbesondere Stand- und Bruchsicherheit), in dem er weder in seiner Gesamtheit noch in seinen Teilen eine vorhersehbare konkrete Gefahr darstellt.
Verkehrssicherungspflicht
Der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht folgend hat jeder, der einen Verkehr eröffnet oder den öffentlichen Verkehr auf dem seiner Verfügung unterstehenden Grundstück duldet, die allgemeine Rechtspflicht, die notwendigen Vorkehrungen zum Schutze Dritter zu schaffen, das heißt, für einen verkehrssicheren Zustand zu sorgen. Dies schließt den verkehrssichern Zustand der Bäume ein.
Berechtigte Sicherheitserwartung des Verkehrs
Versorgungschatten/Wachstumsdefizit
Unterversorgtes Gewebe, insbesondere im Bereich von Hindernissen wie Abzweigungen, Wülsten, Schadstellen, verursacht durch Behinderung oder Unterbrechung des Saftstromes, die auf Dauer zu lokal geringerem Dickenwachstum führen.
Vitalität
Lebenstüchtigkeit eines Organismus. Sie wird von seiner genetischen Ausstattung und den Umweltbedingungen beeinflusst. Die Vitalität von Bäumen äußert sich im Gesundheitszustand, insbesondere in
  • Wachstum, Kronenstruktur und Zustand der Belaubung
  • der Anpassungsfähigkeit an die Umwelt
  • der Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Schädlinge
  • der Regenerationsfähigkeit

Da vitale Bäume nicht unbedingt verkehrssicher sind – und umgekehrt - , muss zwischen Vitalität und Stand- und Bruchsicherheit unterschieden werden.
Wachstumsdefizit
Versorgungsschatten/Wachstumsdefizit
Wasserreis/Reiterat
Spross, der an geschwächten Bäumen sowie nach Lichtstellung oder Verletzung aus einem schlafenden Auge im Stock-, Stamm- oder Kronenbereich ausgetrieben ist. Bis zu einem Alter von 3 Jahren spricht man vom Wasserreis, danach vom Klebast.
Windlast
Kräfte, die durch Wind auf den Baum einwirken.
Wipfeldürre
Plötzliches oder allmähliches Absterben von Wipfeltrieben. Es kann seine Ursache z. B. in einer Schädigung des Gehölzes und/oder Veränderungen seines Umfeldes haben und/oder altersbedingt sein.
Wuchsanomalie
Im Sinne dieser Richtlinie Schadsymptom am Stamm, z. B. Wachstumsdefizite, Einwallungen, Rippen, Beulen.
Wulst
Kallus
Wunde
Rindenschaden
Wundholz
Holzgewebe mit besonderen Strukturen, das als Reaktion auf Verletzungen des Kambiums (Kallus/Überwallung) entsteht.
Würgewurzel
Wurzel
Wurzel
Unterirdischer Teil des Baumes, der das Wasser mit den darin gelösten Nährstoffen dem Boden
entnimmt, Nährstoffe speichert und den Baum im Boden verankert.

Feinwurzel
Wurzel mit einem Durchmesser von 0,1 bis 0,5 cm.
Die noch feineren Feinstwurzeln mit einem Durchmesser von < 0,1 cm und die Wurzelhaare dienen zur Aufnahme von Wasser und Nährstoffen.

Schwachwurzel
Wurzel mit einem Durchmesser über 0,5 bis 2,0 cm. Schwachwurzeln dienen insbesondere dem Wasser- und Nährstofftransport, der Speicherung von Reservestoffen sowie der Verankerung
des Baumes.

Grobwurzel
Wurzel mit einem Durchmesser über 2 cm bis 5 cm. Grobwurzeln dienen dem Wasser- und Nährstofftransport, der Speicherung ven Reservestoffen sowie der Verankerung des Baumes.

Starkwurzel
Wurzel mit einem Durchmesser über 5 cm. Starkwurzeln dienen insbesondere der Verankerung, aber auch dem Wasser- und Nährstofftransport und der Speicherung von Reservestoffen.

Adventivwurzel
sekundär gebildete Wurzel, z. B. aufgrund von Wurzelverlust, Überfüllung des Wurzelbereichs.

Innenwurzel
Adventivwurzel in tiefen Vergabelungen, Stammköpfen, Höhlungen bzw. Stammröhren.

Würgewurzel
Oberflächennahe, den Wurzelanlauf teilweise überwachsende Wurzel, die zur Einschnürung ven Wurzelanlauf und Stammfuß führen kann.
Wurzelanlauf
Verdickter Übergang einer Wurzel in den Stamm.
Wurzelbehandlung
Maßnahmen an freigelegten, verletzten und fäulnisbefallenen sowie Abschneiden von abgestorbenen Wurzeln.
Wurzelbereich
Bodenbereich, der vom Baum durchwurzelt wird. Die räumliche Ausdehnung ist baumart- und Standort bedingt und reicht i. d. R. deutlich über die Kronentraufe hinaus.
Wurzelhals
Stammfuß
Wurzelschaden
Mechanisch, chemisch oder durch Pilze und andere Schadenerreger verursachter Schaden an Wurzeln, welcher die Standsicherheit und/oder die Versorgung des Baumes beeinträchtigen und/oder gefährden kann. Bei Schäden an Starkwurzeln ist die Gefährdung der Standsicherheit
besonders groß.
Wurzelschutz
Maßnahme zum Schutz des Wurzelbereiches oder einzelner Wurzeln, insbesondere gegen Bodenauf-/ abtrag, mechanische Schäden, Verdichtungen, Austrocknung und Forst.
Zugast/-zweig
Ast
Zugversuch
Eine technische Untersuchungsmethode bei der die Kräfte die während Windlasten auf den Baum einwirken berechnet und im gleichmäßigen Zug simuliert werden, um die auftretenden Kippwinkel und Randfaserdehnungen zu messen und aus diesen eine rechnerisch eine Stand- und Bruchsicherheit abzuleiten.
Zugzwiesel
Zwiesel
Zusatzkontrolle
Zusätzliche fachlich qualifizierte Inaugenscheinnahme, z. B. nach extremem Wetter (Orkanen, Eisregen), Schadensfällen, erheblichen Veränderungen im Baumumfeld oder anderen Ereignissen, die sich auf die Verkehrssicherheit des Baumes auswirken können.
Regelkontorolle
Eingehende Untersuchung
Zwiesel
Gabelung in zwei etwa gleich starke Stämmlinge/Äste, die U-förmig (Zugzwiesel) oder V-förmig (Druckzwiesel), häufig auch als Mischform, ausgebildet ist. Besonders V-förmige Zwiesel, zwischen deren Stämmlingen/Ästen Rinde eingewachsen ist, können bruchgefährdet sein.
Zu weiteren Begriffen siehe FLL-„Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Baumpflege – ZTV-Baumpflege“ sowie FLL-„Richtlinie für die Wertminderung von Schutz- und Gestaltungsgrün, Baumschulpflanzen und Dauerkulturen“.
























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